Grundeinrichtung eines Terrariums

die Einrichtung eines Terrariums ist stark an die Bedürfnisse des jeweilig gehaltenen Tieres darin ausgerichtet. Für die Grundeinrichtung haben die Reptilienfreunde aber eine feste Faustformel entwickelt, die in 5 Punkte eingeteilt ist.

  • Geeigneter Bodengrund/ grabfähiges Bodensubstrat

(z.B. Sand bei Wüsten-/ SavannenTieren; Pinienrinde/Mulch bei Tropen-/ Waldbewohnenden Tieren)


 

  • eine Tränke als Wasserschale, Wasserlauf oder Wasserfall

   

  • Klettermöglichkeit

(z.B. Steine, Äste,Pflanzen,Wurzeln)

      

  • Geeignete Beleuchtung/ Beheizung

 (ein Schutzreflektor ist Pflicht)



 

  • Versteckmöglichkeiten

(z.B. Kork/ Bambusröhren, Tonschalen und Steinhölen)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

mit diesen Grundregeln der Terrariumeinrichtung findet man für jedes Tier ganz leicht die geeigneten Materialen im Fachhandel

    

Tropenterrarium (Feuchtterrarium)


In einem Tropenterrarium werden Reptilien, Amphibien, usw... welche aus Regenwäldern, Feuchtgebieten und sonstigen tropischen Regionen stammen gepflegt.
Diese werden mit Lampen, UVA und UVB Strahler bzw. Leuchtstoffröhren beleuchtet und erwärmt. Von Heizkabeln oder Wärmematten oder sogenannten Heatstones kann nur abgeraten werden. Da in der Natur die Natürliche Wärme ja auch nur von oben (Sonne) kommt. Der Bodengrund für ein Tropenterrarium besteht meist aus einer Drainageschicht Tongranulat darüber spezielle Terrarienerde oder einfach ungedüngte Blumenerde eventuell noch bedeckt mit einer schicht Pinienrinde/ Rindenmulch. Einrichtungsgegenstände sind je nach zu Pflegender Art verschieden. Meist kommen jedoch Tropische Pflanzen, Farne, Tillandsien, Bromelien, Orchideen, und verschiedene Kletterpflanzen zum Einsatz. Ansonsten können noch verschiedene Äste und Wurzeln als Kletter und versteckmöglichkeit in das Terrarium eingebracht werden. Ein Trinkgefäss darf je nach Art auf keinen Fall fehlen. Besonders bei der Haltung von Fröschen muss ein Wasserteil vorhanden sein. Ein besonders wichtiges Thema ist auch die Belüftung der Terrarien, meist befinden sich unten vorne und im Deckel Belüftungsflächen die stets für eine gute Luftzirkulation sorgen.


Wüstenterrarium (Trockenterrarium)


In einem Wüstenterrarium (Trockenterrarium) werden Reptilien welche aus ariden Gebieten (Steppen, Trockensavanne, Halbwüsten und Wüsten) stammen, gepflegt.
Diese werden mit Lampen Wärmespots, UVA und UVA Strahler beheizt von Heizkabeln oder Wärmematten oder sogenannten Heatstones kann nur abgeraten werden. Der Bodengrund für ein Wüstenterrarium hängt von der jeweiligen Art der Tiere ab so benötigen Bartagamen einen feinen Sand. Dornschwänze (nach Herkunft) wieder einen Sand welcher sich durch Befeuchtung als solcher verfestigt. Damit diese ihre Höhlen graben können. Nicht geeignet und sollte mit Torf vermischt werden. Einrichtungsgegenstände können Steine und Trockenhölzer sein. Oft suchen die Tiere tagsüber auch kühlere Verstecke auf. Ein Trinkgefäss darf je nach Art auf keinen Fall fehlen. Einer Bepflanzung des Terrariums mit Kakteen ist abzuraten. Besonders muss auf den UVA/UVB und die Durchlüftung des Terrariums geachtet werden. Ein falsch eingerichtetes Terrarium ist daran zu erkennen wenn die Tiere sich passiv verhalten