Vorwort

Reptilien sind an das Leben in ihrem heimischen Habitat und Mikroklima angepasst. Ihr Leben ist sehr stark von "Instinkten" und anderen angeborenen Verhaltensweisen gesteuert und sie haben sehr wenig Möglichkeiten arteigene Verhaltensmuster durch Lernen zu verändern. Das unterscheidet sie sehr stark von uns und vielen anderen Säugetieren. Bestenfalls lernen Reptilien, immer wiederkehrendes, ursprünglich erschreckendes als weitgehend harmlos zu akzeptieren und Zusammenhänge zwischen Pfleger und Futtergabe herzustellen. Damit erschöpfen sich für die meisten Reptilienarten (es gibt allerdings wenige Ausnahmen, die etwas "schlauer" sind) die Möglichkeiten der flexiblen Anpassung an ihre Umwelt. Daher muss man den Tieren im Terrarium auf kleinem Raum all das bieten, was ihren Lebensraum in Freiheit ausmacht, wenn man sie auf Dauer gesund erhalten will. Das betrifft Klima, Verstecke, Nahrung und und und...
Ein komplexes System aus relevanten Bedingungen, dessen Kenntnis und Simulation einiges Wissen und einigen Aufwand seitens des Pflegers bedingt. Die Tiere sind in Freiheit zudem durchweg sehr Territorium bezogen. Nur wenige Arten streifen viel umher. Für die meisten Reptilien ist jedes Verlassen des Territoriums eine äußerst belastende Stress Situation, die bei regelmäßiger Wiederholung zu erhöhtem Vitaminbedarf und daher Mangelerscheinungen komplexen Stressymptomen und gar bis zum Tod führen kann. Zu dem generellen Stress kommen dann bei Freilauf meist noch die Konsequenzen des Aufenthaltes in unangeeignetem Klima hinzu.
Daher hat das hantieren mit und das herausnehmen der Tiere aus ihrem angestammten Territorium (= Terrarium) unbedingt auf das absolut nötige Mindestmass (Tierarztbesuche, Reinigung des Behältnisses o.ä.) beschränkt zu bleiben. Regelmäßiger Freilauf, Baden etc. ist eine große Gefahr für die Gesundheit der Tiere. Die intuitive Einschätzung, dass man ihnen damit mehr Bewegungsfreiheit und Abwechslung gönnen, und so etwas Gutes tun würde ist leider absolut falsch. Es ist vielfach belegt.
Leider zeigen viele gestresste Reptilien besonders prächtige Farben, sind entweder besonders lebhaft oder wirken auf Laien, ruhig und entspannt, wenn sie sich an den Untergrund pressen und langsam die Augen schließen. Damit bestätigen sie scheinbar die Ansicht des uninformierten Halters, sie genössen solche Ausflüge. Dabei stehen sie in Wirklichkeit unter enormem Stress. Wie oben schon zweimal erwähnt sind nur wenige Reptilien bezüglich ihrer Umgebungsparameter flexibel. Die meisten brauchen ein ganz bestimmtes Mikroklima und schon kleinere Abweichungen vom Optimum können auf Dauer tödlich sein. Terrarianer sollten das wissen und die meisten wissen das natürlich auch. Die Vergesellschaftung Artfremder Reptilien – was leider immer wieder vorkommt -, noch dazu aus verschiedenen Habitaten ist durchweg zu vermeiden.
Es gibt objektiv einfach keine Bedingungen, die es erlauben zwei Arten so zu vergesellschaften, dass die Lebensraumansprüche beider auch nur annähernd erfüllt werden. Ein tödliches Ende einer solchen Konstellation kann daher vorprogrammiert sein. Es ist im Übrigen typisch für viele Mangelerkrankungen und stressbedingte Probleme bei Reptilien, dass -für den unerfahrenen Halter- völlig symptomfrei erscheinende Exemplar "urplötzlich" schwere Störungen zeigen und dann in kürzester Zeit eingehen. Auch aufwändig und mit Fachwissen gepflegte Reptilien leben im Terrarium unter anderen Bedingungen als im Freiland. Weder kann man ihnen exakt das gewohnte Futter in der nötigen Vielfalt geben, noch stimmen alle stoffwechselrelevanten Parameter der Umgebung immer 100% mit denen ihrer Heimat überein. Das bedingt, dass die meisten Reptilien im Terrarium einen höheren Vitamin- und Mineralstoffbedarf haben, als im Freiland. Das muss man berücksichtigen und das Futter entsprechend aufwerten. Das bestreuen mit Kalzium Pulver oder die „Pi mal Daumen“ Gabe eines einzigen Vitaminpräparates reicht da in aller Regel nicht aus. Dieser Aspekt der Haltung bedarf vielmehr unbedingt umfangreicher Information des Halters und angepasster Versorgung der Tiere mit den nötigen Zusatzstoffen (Supplementen).
Gott sei Dank aber findet man Bedingungen, die zumindest für sehr viele Reptilien weitgehend verallgemeinerbar sind.
Man muss also gar nicht mal so viel tun, aber man muss das richtige tun!!!

Tobias Herke,März 2004

Informationen zur Artgerechten Haltung von Terrarientieren


Terrarientiere sind alles andere als Kuschel oder Schmusetiere - und schon gar nicht als
Spielkameraden für Kinder geeignet. Wobei gegen einer Annäherung und spätere Pflege der Terrarientiere
von pflichtbewussten Kindern nichts dagegen Spricht.

Es gibt Tierarten, die 30 Jahre und älter werden. Bei Schildkröten ist das hohe Alter fast schon sprichwörtlich.
Reptilien und Amphibien weisen eine scheinbar hohe Lebenszähigkeit auf. Tatsächlich handelt es sich aber
um empfindliche Pfleglinge. Sie verlangen keine Streicheleinheiten wie z. B. eine Katze
oder ein Hund. Wer sich für ein Terrarium entscheidet, sollte sich vorher anhand von Fachliteratur
über die artspezifischen Bedürfnisse der speziellen Tierart genauestens informieren.

Hier auf unserer Homepage sind einige Arten sehr gut beschrieben und geben einen Einblick in die Haltung und Zucht dieser
Außergewöhnlichen Pfleglinge. Oberstes Gebot bei der Haltung von Terrarientieren
ist es, ihnen ein möglichst artgemäßes und verhaltensgerechtes Leben zu bieten. Dabei müssen
die lebensnotwendigen Grundanforderungen der Tiere erfüllt sein.

Unser Rat:
Kaufen Sie Terrarientiere, die aus Nachzuchten stammen - also hier bei uns
geboren und aufgewachsen sind. Zum einen wird der gnadenlosen Ausbeutung der Natur vorgebeugt
und zum anderen ist es die beste Voraussetzung dafür, dass sie sich bei Ihnen Wohlfühlen.


Der Erwerb

Terrarientiere erwirbt man beim Zoofachhändler oder Züchter. Lassen Sie sich vor dem Kauf auf jeden
Fall von einem Fachmann beraten, bevor Sie sich für eine Tierart entscheiden,
sollten Sie deren spezifische Lebensbedürfnisse und Ansprüche kennen, Versichern Sie sich beim Kauf
eines Tieres, dass es gesund, gut genährt und nicht von Parasiten befallen ist. Überzeugen Sie sich
davon, dass die Augen nicht von einem trüben Schleier bedeckt sind, sondern glänzen. Sie dürfen
auch nicht verklebt oder verkrustet sein. Das Tier muss sauber sein, Gliedmaßen dürfen nicht fehlen.
Beobachten Sie das Verhalten der Tiere. Ein gesundes Tier ist munter, lebhaft, aufmerksam und
sitzt nicht apathisch in einer Ecke.
Beispiel Schildkröte: Berührt man sie, sollte sie sich sofort in ihren Panzer zurückziehen (Reaktionsvermögen).
Die meisten Terrarientiere legen keinen Wert auf Gesellschaft, oftmals sind sie Einzelgänger.
Es gibt aber natürlich auch Echsen Arten, die in Gesellschaft viel agiler sind und von erfolgreichen Züchtern oft angewandt wird.
Im Zweifelsfall sollte ein geeigneter Tierarzt konsultiert werden

Beim Kauf eines Terrarientieres sollte man darauf achten bevor man zwei oder mehrere Tiere in ein Terrarium setzt, ob
diese auch zusammenpassen. Die meisten Terrarientiere leben mehr oder weniger räuberisch. Daher können
nur etwa gleichgroße Tiere gemeinsam gehalten werden. Abzuraten ist einer grundsätzlichen Vergesellschaftung Artfremder Tiere,
da diese meist aus unterschiedlichen Habitaten stammen und völlig verschiedene Ansprüche haben
Das neu erworbene Tier setze man auf keinen Fall sofort ins Terrarium, insbesondere nicht mit anderen Tieren zusammen; erst
Nach mehrtägiger oder wöchentlicher Karantäne und einer Untersuchung auf Parasiten (vom Tierarzt)


Schutzbestimmungen


Viele Terrarien-Bewohner wie einige Schild-Kröten, Frösche, Echsen und Schlangen, sind aufgrund des Artenschutzes
nur eingeschränkt erhältlich. Im Zoofachhandel dürfen
nur die Tierarten angeboten werden, deren Haltung erlaubt ist. Und jeder verantwortungsvolle Tierfreund wird
auch nur diese Tiere erwerben – mit CITES-Bescheinigung.

Achtung: Viele Tierarten müssen bei den zuständigen Naturschutzbehörden Ihres Bundeslandes angemeldet werden!
Am besten erkundigt man sich dort direkt über die gesetzlichen Bestimmungen.

Heute sind viele Tierarten vom Aussterben bedroht und stehen mit Recht unter Naturschutz.
Seit 1976 gilt in Deutschland das Washingtoner Artenschutzübereinkommen. Die gefährdeten Arten sind
im WA je nach Schutzbedürftigkeit in drei Anhängen aufgelistet und lassen teilweise eine staatlich kontrollierte
Entnahme von Reptilien und Amphibien aus der Natur zu.
Seit 1984 wird das WA in der Europäischen Union durch zwei Verordnungen umgesetzt. Danach ist für
den Transport innerhalb der Gemeinschaft und insbesondere für Zwecke der Vermarktung von geschützten Tieren
ein Nachweisdokument erforderlich. Diese sog. CITES-Bescheinigung
(CITES ist die Abkürzung für „Convention on International Trade In Endangered Species Of Wild Fauna And Flora“) ist die Garantie dafür,
dass es sich um ein legal importiertes oder hier Nachgezüchtetes Tier handelt. In Deutschland sind neben
den EU-Regelungen das Bundesnaturschutzgesetz und die Bundesartenschutzverordnung zu beachten. Danach hat
jeder Halter eines Tieres – abgesehen von häufig Nachgezüchteten Arten - einer geschützten Art den Besitz
gegenüber seiner zuständigen Landesbehörde anzuzeigen.
WICHTIG: Die Entnahme aus der einheimischen Natur von Fröschen, Blindschleichen oder Schlangen ist strengstens verboten!


Das Terrarium

Ein Terrarium ist nicht nur „Wohnung“ für die Terrarientiere, sondern umfasst deren gesamten Lebensraum.
Daher sollte es so naturnah wie möglich eingerichtet sein. Jede Tierart benötigt eine bestimmte (= artgerechte) Mindestgröße
an Lebensraum. Wichtig ist ein möglichst großes Platzangebot. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Bewohner noch wachsen.
Je größer ein Terrarium ist, desto wohler fühlen sich die Bewohner. Behälter für Schildkröten, Frösche und Echsen
sollten mindestens fünfmal so lang und dreimal so breit sein wie das Tier, Terrarien für Baumbewohner
fünfmal so hoch. Für jedes weitere Tier rechnet man mindestens ein Drittel der für das erste Tier einkalkulierten Fläche dazu.
Kröten, Schwanzlurche und Schlangen kommen mit etwas kleineren Terrarien aus.

Die klimatischen Verhältnisse in einem Terrarium müssen stimmen. Reptilien und Amphibien sind wechselwarm, d. h., ihre Körpertemperatur
und somit auch ihr Lebensrhythmus richten sich nach der Umgebungstemperatur.
Lebensnotwendig ist die Versorgung mit genügend Licht, Luft, Wasser und Wärme, wie sie diesen Tieren in unseren Breiten in
der Natur nicht zuteil werden (auch nicht bei normaler Zimmertemperatur). Fast alle Reptilien benötigen Sonne bzw. UV-Bestrahlung.
Ausnahmen sind einige Schlangenarten die von einigen Züchtern auf Zuchtfarmen völlig ohne Licht nachgezüchtet werden
Das bedeutet für viele Lebensfunktionen, dass ein Terrarium beheizt sein und eine UV-Lichtquelle enthalten muss.
Die dazu benötigten technischen Geräte (Heizer mit Schaltuhren und Lampen) gibt es im Fachhandel und sind hier auf unserer Homepage
Ausführlich beschrieben.
Aqua-Terrarien (Palaudarien) bestehen aus einem Teil Wasser und einem Teil Land. Der Landteil kann
je nach Tierart und ihren Bedürfnissen aus Sand und Steinen, Holz oder einem Floß aus Korkrinde gebildet
werden. Manche Tiere benötigen Wasserpflanzen als Versteck oder Laichplatz. Bewohner von Aqua-Terrarien
sind zum Beispiel Molche und Wasserschildkröten, wie zum Beispiel die Rotwangen-Schmuckschildkröte.

In einem Landterrarium können verschiedene Regionen und Landschaften nachgebildet werden.
Oftmals handelt es sich um den imitierten Lebensraum für Bewohner des tropischen, feuchtwarmen Klimas
- z. B. Geckos, verschiedene Schlangen und Leguane. Der eingepflanzte Tropenwald aus Begonien oder Philodendron wird
regelmäßig mit dem Zerstäuber benetzt. Manche Tierarten benötigen eine kleine Wasserzone, die auch der Erhöhung
der Luftfeuchtigkeit dient.
In einem Wüstenterrarium
halten sich Reptilien aus dem Mittelmeerraum und aus Wüstengebieten auf. Die Bewohner - zum Beispiel Landschildkröten, verschiedene
Echsen und Schlangen - lieben Sand, Steine und trockene Wärme.
Mit einer Zeitschaltuhr erreicht man, dass das Terrarium tagsüber warm ist und sich nachts abkühlt, wie in der Natur.
Als Vegetation bieten sich Fettblatt-gewächse, kleine Agaven und Kakteen an. Wer einen sonnigen Garten oder eine große Terrasse
besitzt, der kann sich auch ein Freilandterrarium einrichten, z. B. für Eidechsen, Ringelnattern oder Salamander.
Etwa alle sechs Monate sollte man ein Terrarium gründlich reinigen; dabei den Bodengrund (Kies, Sand, Rindenmulch o.ä.)
erneuern oder auskochen. Kot und Futterreste werden täglich entfernt. Dabei sollten die Tiere und ihre „Wohnungen“ öfter nach
Parasiten abgesucht werden.


Fütterung


Man sollte sich strikt an die Vorgaben zur artgerechten Fütterung halten. Die Auswirkungen von Ernährungsfehlern
werden bei den wechselwarmen Tieren aufgrund ihres trägen Stoffwechsels oftmals erst nach einiger Zeit erkennbar.
Der Appetit wechselwarmer Tiere richtet sich nach der Außentemperatur. Das heißt, je höher die Wärmegrade,
desto größer der Hunger. Informieren Sie sich vor der Anschaffung eines Terrarientieres genauestens über dessen Nahrungsansprüche.
Es ist z. B. nicht jedermanns Sache, eine Schlange mit Mäusen oder anderen Kleintieren zu füttern!
So vielfältig die verschiedenen Terrarien-Tierarten sind, so vielfältig sind auch ihre Ernährungsgewohnheiten. Jede Tierart
hat ihre ganz speziellen, artspezifischen Bedürfnisse. Diese reichen von lebenden Beutetieren (Ratten, Mäuse, Fliegen)
über Fische bis hin zu rein pflanzlicher Nahrung.
Achtung:
Bei wechselwarmen Tieren ist die Vitaminversorgung ein ganz wichtiger Punkt. Im Körper dieser Tiere können sich die lebenswichtigen
Vitamine A und D nur mit Hilfe von Sonnenlicht bilden. Wenn das Sonnenlicht fehlt, kann es bei ihnen zu Mangelerscheinungen
kommen. Im Bedarfsfall - oder noch besser zur Vorbeugung - sollte man ihnen die entsprechenden Vitaminpräparate vom Tierarzt
geben lassen, die dann spezifisch angemischt werden (z.B. Korvimin)
Kommt es vor, dass ein Tier nicht frisst, dann ist es entweder krank, oder wagt sich aus Angst vor anderen nicht ans Futter.
In diesem Fall ist es am besten, wenn man es von den übrigen „Mitbewohnern“ isoliert.
Während Wasserschildkröten zweimal pro Tag gefüttert werden, gibt es andere Tiere - z. B. bestimmte Schlangenarten, - die vier bis sechs Wochen ohne Futter auskommen.

Grundsätzlich gilt "lieber zu wenig, aber reichhaltig als zu viel und zu fettig füttern"


Verhaltensweisen


Da die meisten Terrarientiere Einzelgänger sind und daher mit Artgenossen kaum in Berührung kommen,
ist eine differenzierte Laut oder Körpersprache für sie nicht notwendig. Das Fortpflanzungsverhalten
erfolgt oftmals aufgrund einer bestimmten Färbung der Tiere, oder durch bestimmte „Tänze“ und ähnliches.
Reptilien und Amphibien weisen kaum eine Mimik auf, wodurch sie für uns Menschen oftmals kalt und sprachlos erscheinen.
Es gibt aber auch „Zeichen“ der Tiere die oftmals falsch verstanden werden- wie z.B. bei Bartagamen- die mit geschlossenen Augen
Bei sanfter Berührung fälschlicherweise eine art wohlbehagen zu erkennen geben.
Durch intensive Beobachtung und Beschäftigung mit ihnen lernt man jedoch ihre Ausdrucksweise kennen.
So gibt zum Beispiel ein Freilandterrarium die Möglichkeit, Fortpflanzungs-, Rivalitätsverhalten, Demutszeichen und Jagdgehabe zu
beobachten und zu verstehen.
Die Laut-gebung bei Reptilien und Amphibien ist stark eingeschränkt. Die meisten bringen nur drohende Zischlaute hervor.
Lediglich Geckos, Krokodile und einige Eidechsen weisen ein größeres Repertoire an Lauten auf. Es gibt sogar Warane und Leguane,
die mit bestimmten Lautäußerungen oder mit "an-die-Scheibeklopfen" ihren Pfleger um Futter bitten; oder Schildkröten,
die auf Namenszuruf herbeikommen. Aber das sind natürlich Ausnahmen.
Terrarientiere benötigen in der Regel keinen Extra-Auslauf, da ein genügend großes Terrarium ihren gesamten Lebensraum erfasst
und sie sich darin Wohlfühlen.
Manche Schildkröten, Leguane, Agamen, Chamäleons oder Warane werden so zahm, dass sie sich von ihrem Pfleger streicheln lassen
oder Futter und Leckerbissen aus dessen Hand annehmen.
In der Regel sind Terrarientiere mit einer naturnahen, artgerechten Versorgung zufrieden und brauchen menschliche Zuwendung nicht
In dem Maße wie zum Beispiel Hunde oder Katzen.

Alles in allem ein sehr umfangreiches und interessantes Hobby für groß und Klein!