Fütterung 

Wie füttere ich richtig?

Man sollte sich strikt an die Vorgaben zur artgerechten Fütterung halten. Die Auswirkungen von Ernährungsfehlern
werden bei den wechselwarmen Tieren aufgrund ihres trägen Stoffwechsels oftmals erst nach einiger Zeit erkennbar.
Der Appetit wechselwarmer Tiere richtet sich nach der Außentemperatur. Das heißt, je höher die Wärmegrade,
desto größer der Hunger. Informieren Sie sich vor der Anschaffung eines Terrarientieres genauestens über dessen Nahrungsansprüche. Es ist z. B. nicht jedermanns Sache, eine Schlange mit Mäusen oder anderen Kleintieren zu füttern!
So vielfältig die verschiedenen Terrarien-Tierarten sind, so vielfältig sind auch ihre Ernährungsgewohnheiten. Jede Tierart
hat ihre ganz speziellen, artspezifischen Bedürfnisse. Diese reichen von lebenden Beutetieren (Ratten, Mäuse, Fliegen)
über Fische bis hin zu rein pflanzlicher Nahrung.
Achtung:
Bei wechselwarmen Tieren ist die Vitaminversorgung ein ganz wichtiger Punkt. Im Körper dieser Tiere können sich die lebenswichtigen
Vitamine A und D nur mit Hilfe von Sonnenlicht bilden. Wenn das Sonnenlicht fehlt, kann es bei ihnen zu Mangelerscheinungen
kommen. Im Bedarfsfall - oder noch besser zur Vorbeugung - sollte man ihnen die entsprechenden Vitaminpräparate vom Tierarzt
geben lassen, die dann spezifisch angemischt werden (z.B. Korvimin)
Kommt es vor, dass ein Tier nicht frisst, dann ist es entweder krank, oder wagt sich aus Angst vor anderen nicht ans Futter.
In diesem Fall ist es am besten, wenn man es von den übrigen „Mitbewohnern“ isoliert.
Während Wasserschildkröten zweimal pro Tag gefüttert werden, gibt es andere Tiere - z. B. bestimmte Schlangenarten, -
die vier bis sechs Wochen ohne Futter auskommen.

 

Grundsätzlich ist es wichtig lieber weniger aber reichhaltig zu füttern. Gerade bei Pflanzlicher Kost ist das Angebot fast unbegrenzt